
Das war jetzt aber ein sehr abwechslungsreicher Tag heute. Aber ich muss der Reihe nach erzählen – das Foto von oben stammt nämlich schon vom Nachmittag.

Also alles der Reihe nach – zu Beginn fing ja alles sehr gut an: Der Morgenspaziergang schon um halb acht führte durch eine Märchenlandschaft – die Bäume und Büsche waren alle dick mit Neuschnee behangen und die Strasse war wie an so vielen Morgen spiegelglatt. Als aber dann noch die Sonne während dem Spaziergang plötzlich hervorkam sah, es wirklich ganz toll aus – fast wie auf einer Postkarte und da mussten wir ein paar Mal stille stehen und die Landschaft bewundern. Mein Mensch machte ein paar Fotos.
Später, als wir dann wieder zu Hause waren, ging ein Mensch einkaufen und fuhr mit dem Auto weg. Ich schätzte es ganz und gar nicht, daheim bleiben zu müssen. So äusserte ich meinen Unmut zeitweise mit lautem und langem Heulen, eben so, wie ein Husky das kann. Ich war erst dann wieder zufrieden, als ich das Auto wieder kommen hörte und wieder alle beieinander waren.

Dann kam der Nachmittagsspaziergang – wieder im hohen Schnee und überall fast ohne Spuren. Meine Menschen fanden den Aufstieg auf dem Wanderweg ziemlich anstrengend und das Tempo war sehr gemächlich. Also musste ich immer wieder warten. Da legte ich mich halt öfters in den hohen Schnee – auf dem Foto sogar mit geschlossenen Augen.
Später kamen wir dann beim Bauernhof vorbei, wo draussen im Gehege meistens sechs Esel und sechs Pferde dösen – im Schnee haben sie ja auch nicht wirklich viel Abwechslung. Ich musste da lange schauen, bis wir dann weitergehen konnten. Der Abstieg über den steilen Weg durch den Schnee war aber ganz lustig und zwischendurch gab es natürlich auch ein "Gueteli".