Nichts gefunden

4. März 2020 Lesezeit: ~1 Minute

Auf dem Rückweg beim Fussballfeld hörten wir schon von weitem ein wildes Gebell eines Hundes. Es kam dann immer näher und ich musste still stehen und genau beobachten und hinhören. Mein Mensch meinte, es könnte ein Jagdhund sein, der irgendwo in der Nähe eine Spur verfolgen würde. Die Laute kamen immer näher und mein Mensch nahm mich ganz kurz an die Leine. Und plötzlich tauchte vom Feld unten ein Reh auf, überquerte mit hohen und weiten Sprüngen unseren Weg und verschwand oben wieder im Wald. Ein paar Sekunden später folgte der bellende Jagdhund. Es schien, dass er schon etwas älter wäre und langsam ausser Atem kommen würde. Aber er folgte unbeirrt der Spur laut hinterher. Mich machte diese ganze Szene etwas "chribelig" und ich musste noch lange hinterher schauen und wieder sitzen bleiben, bis ich dann wieder weiter marschieren konnte. Aber beim groben Holzzaun beim Abstieg vom Wald musste ich doch meine Nase in den Schnee stecken, weil sich dort etwas bewegte – meinte ich jedenfalls. Ich suchte länger, aber letztlich fand ich halt doch nichts – vielleicht auch besser so.


Immer noch richtig Winter

3. März 2020 Lesezeit: ~1 Minute

Meine Ferienwoche habe ich ja schon optimal ausgewählt – es ist hier oben noch immer richtig Winter und in der vergangenen Nacht hat es wieder geschneit. Am Morgen lag neuer Schnee, die Bäume waren ganz in weiss gehüllt und der Spaziergang war mit dem durchgehendem Glatteis auf der steigenden Strasse eine kleine Herausforderung, vor allem für die Menschen mit nur zwei Beinen.

Die Wanderung nach dem Mittag ging auch über Wege, die ich jetzt schon ein bisschen kenne. Aber wenn sie immer wieder neu eingeschneit werden, kann ich auch wieder neue Spuren legen. Hier auf dem Kräuterweg hatte es noch ganz wenige, da war wahrscheinlich vorher nur ein anderer Vierbeiner mit (s)einem Menschen unterwegs. Vielleicht war es auch der junge Hund, den wir unterwegs beim Bach angetroffen hatten und der nicht aufhören wollte mit mir zu spielen. Die Besitzerin hatte jedenfalls grosse Mühe, ihn wieder an die Leine zu nehmen und uns wieder weiter wandern zu lassen.

Seien wir jedenfalls gespannt, wie sich das Wetter entwickelt und ob es noch weiter etwas Winter bleiben wird.


Föhnsturm

2. März 2020 Lesezeit: ~1 Minute

Das Bild ist noch von heute Morgen um etwa acht Uhr, da war der Himmel aber schon stark verhangen. Mein Überblick über das Tal und die Berge war vom grossen weissen Feld aus aber noch gut möglich. Zwei Stunden später blies der Föhn aber immer stärker, sogar mir wurde es auf dem Balkon zu wild und ich wollte dann zurück in die warme Stube. Im Nachbardorf, wo es eine Wetterstation hat, wurden Böen mit über 60 km/h gemessen. So war es ganz und gar nicht erstaunlich, dass der Spaziergang nach dem Mittag eine etwas stürmische Sache wurde. Auf dem Rückweg, wo wir den Panoramaweg ausgewählt hatten, um Waldwege etwas zu meiden, blies es uns von Nord-Osten ungehindert heftig ins Gesicht. Da waren wir froh, nach fast zwei Stunden wieder zu Hause zu sein. Jetzt ist der Föhn zusammengebrochen und des regnet und schneit gleichzeitig. Wäre es ein oder zwei Grad kälter, dann gäbe es wieder frischen neuen Schnee.


So viele Düfte

1. März 2020 Lesezeit: ~1 Minute

Obwohl ja heute am 1. März eigentlich der meteorologische Frühlingsanfang ist, hat es auch in der vergangenen Nacht noch einmal ein bisschen geschneit und all die Spuren der letzten Tage im Schnee wieder verwischt. So konnte ich wieder über die frischen Felder flitzen und mich auch im Schnee an vielen Orten wälzen - also alles wie gemacht für einen Husky. Zwischen hinein ging der Weg aber auch durch den Wald oder am Waldrand entlang. Da musste ich die Nase überall rein stecken und die unzähligen Düfte studieren. Wir Hunde riechen ja enorm viel besser als die Menschen und da gibt es immer wieder viel zu entdecken, wer sich da unter dem Schnee oder unter den Steinen wohl versteckt. Nach über zwei Stunden im Schnee bin ich jetzt wieder zurück - der Fressnapf war sofort leer.


Wer ist stärker

29. Februar 2020 Lesezeit: ~1 Minute

Auch heute ging es wieder teilweise durch den hohen Schnee quer über weisse Felder. Doch leider ist er nicht mehr so pulvrig und leicht wie gestern, sondern schon etwas nass und an vielen Orten gibts auch schon Matsch und Pfützen. So kommen halt auch die dürren Äste, die da kreuz und quer auf dem Weg liegen, zum Vorschein. Ja gut, da kann man damit ja auch etwas spielen und zeigen, wer stärker ist.... Nach über zwei Stunden Marsch war ich doch ein bisschen müde und hatte grossen Hunger, der Fressnapf mit dem Nassfutter war sofort leer und auch die Brocken waren lecker. Nun bin ich auf dem Balkon wieder etwas am ausruhen oder interessiere mich, was sich in der Nachbarschaft so alles bewegt.


Im hohen Neuschnee

28. Februar 2020 Lesezeit: ~1 Minute

Nach dem grossen Schneefall von gestern war es heute wieder strahlendes Winterwetter. Aber Morgen lag die Temperatur zwar bei -7°C und die Wege waren ziemliche Eisbahnen. Mit dem Sonnenschein wurde es aber gegen Mittag schnell wieder wärmer und wir haben eine Wanderung durch den Tiefschnee unternommen. Es hatte noch fast keine Spuren von Menschen und Tieren und so war es besonders toll, im Schnee rumzurennen. Dazwischen habe ich aber auch die Aussicht auf die neu verschneiten Berge bewundern können, hier blicke ich gerade in der Ferne auf das Bietschhorn. Auf dem Rückweg habe ich dann noch Bekanntschaft mit dem schwarzen Riesenschnauzer aus der Nachbarschaft gemacht. Auf dem Balkon an der Sonne ruhe ich mich jetzt ein bisschen aus.


Info

Kleiner Blog mit Fotos von meinen Ferien, hoffentlich auch in diesem Jahr mit ganz viel Schnee

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